North Sea Wrecks — Toxic Legacies of War

25. 11. 2021 – 24. 9. 2022

Deutsches Schifffahrtsmuseum, Leibniz-Institut für Maritime Geschichte, Bremerhaven 

 

Auf dem Grund der Nordsee liegen nicht zuletzt aufgrund der beiden Weltkriege hunderte Schiffs- und Flugzeugwracks. Hinzu kommen tausende Tonnen konventioneller und chemischer Munition, die auf Hoher See oder in Küstennähe verklappt wurden. Die Wracks selbst, deren Ladungen und Treibstofftanks sowie die Munition stellen sowohl Schifffahrtshindernisse und Giftstoffquellen als auch explosive Objekte dar. Sie bilden somit eine Gefahr für Mensch und Umwelt, aber auch für sogenannte Blue Growth Operations, wie kommerzielle und private Seefahrt, Tourismus, Aquakultur und die Off Shore-Windparks.

 

Hierzu wird federführend am DSM eine Wanderausstellung erarbeitet. Die Ausstellung wird in mehreren europäischen Städten gastieren. Wir wollen mit dieser Ausstellung sowohl die Ergebnisse der Forschung als auch das Thema der Wracks und Munitionsreste im Meer in die Öffentlichkeit tragen. Anschließend wird die Wanderausstellung in die künftige semi-permanente Ausstellung des DSM in Bremerhaven integriert werden. Unser Ziel ist, dem Thema der zerfallenden Kriegswracks und der sich zersetzenden Munition im Meer eine nachhaltige Präsenz zu ermöglichen

Konzept, Agentur-Briefing, Beratung
Christoph Geiger | DSM

Wissenschaftliches Team
Sven Bergmann (Projektleitung) | DSM
Cornelia Riml | DSM
Philipp Grassel | DSM

 

Gesamtleitung
Sunhild Kleingärtner | DSM
Ruth Schilling | DSM

 

Projektmanagement
Johannes Kellermann | DSM
Felix Otten | DSM

 

Konzept, Gestaltung, Planung, Produktion
simple GmbH, Köln

 

Fotografie & Film
simple GmbH, Köln

 

Text (gekürzt)
DSM